Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW

Spotlight: Corona

Foto: bejaDer Corona-Virus SARS-COV-2 wirft auch im Zusammenhang mit HIV, anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) und Hepatitis viele Fragen auf.

  • Wo finde ich Informationen zum Corona-Virus und HIV?
  • Welche Beratungsangebote kann ich derzeit wahrnehmen?
  • Wo finde ich Informationen zu einzelnen Zielgruppen der HIV-Prävention?
  • Wo finde ich aktuelles Informationsmaterial zum Corona-Virus, auch in mehreren Sprachen?
  • Was muss ich als Einrichtung der HIV-Prävention, -Beratung und Unterstützung beachten?
  • Wo finde ich weiterführende Informationen?

Wir haben Ihnen hier wichtige Informationen unter den entsprechenden Stichworten zusammengestellt.

Seit dem 27. Dezember 2020 gibt es eine Impfung gegen Covid-19 in der EU, weitere Impfstoffe werden im Laufe des Jahres 2021 zugelassen. Alle wichtigen Informationen zu Corona, HIV und Impfung hat die Deutsche Aidshilfe zusammengestellt unter aidshilfe.de. Einer aktuellen (7/2021) Studie der Weltgesundheitsorganisation zufolge erhöht HIV das Risiko schwerer und tödlicher Covid-19-Verläufe, vor allem bei Nichtbehandelten und Menschen mit Begleiterkrankungen. Die Deutsche Aidshilfe empfiehlt Menschen mit HIV unter Therapie, die Schutzmaßnahmen weiter einzuhalten und sich vor allem impfen zu lassen. Menschen mit einem HIV-Risiko sollten sich testen lassen und ggf. eine Behandlung beginnen. Details finden Sie unter aidshilfe.de.

Aufklärungsmerkblätter zur COVID-19-Impfung in 20 Sprachen sowie in leichter Sprache stellt das Robert-Koch-Institut für die verschiedenen Impfstoffgruppen zur Verfügung unter rki.de und unter rki.de. Videos in bisher 16 Sprachen stellt der Niedersächsische Flüchtlingsrat mit seiner Kampagne #WeExplainForEveryone zur Verfügung unter covid.nds-fluerat.org.


Impfungen in Nordrhein-Westfalen

Seit dem 8. Februar 2021 haben die 53 Impf-Zentren in NRW ihren Betrieb aufgenommen. Seit Anfang April sind auch die hausärztiche Praxen in die Impf-Kampagne eingebunden.

Da ausreichende Impfstoffmengen noch nicht zur Verfügung stehen, haben diejenigen Menschen Vorrang, die besonders von der Krankheit gefährdet sind. Das sind vor allem ältere Personen und Menschen, die aufgrund einer Erkrankung oder wegen ihres Berufs von einer Ansteckung besonders bedroht sind. Die Priorisierung ist in der bundesweit geltenden Coronavirus-Impfverordnung festgelegt worden. Über die grundsätzliche Reihenfolge der Impfungen lesen Sie mehr unter mags.nrw.

Für die Impfzentren wird empfohlen, die Terminvereinbarung online vorzunehmen unter 116117.de. Wer sich nicht online anmelden kann, kann sich telefonisch anmelden unter Tel. 0800 116 117-01 (für das Rheinland) und Tel. 0800 116 117-02 (für Westfalen).

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat am 26. Februar 2021 den Umgang mit Einzelfallentscheidungen im Rahmen der Coronaschutzimpfung geregelt. Der Antrag ist bei dem Kreis oder der kreisfreien Stadt zu stellen, in dem bzw. der die antragstellende Person ihren Erstwohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort hat. Grundvoraussetzung ist das Vorliegen eines qualifizierten ärztlichen Zeugnisses. Dabei ist zwischen Einzelfallentscheidungen und Personen mit Vorerkrankungen zu unterscheiden. Die jetzt festgelegte Regelung bezieht sich ausschließlich auf Einzelfallentscheidungen. Das können beispielsweise diejenigen sein, die aufgrund einer unmittelbar anstehenden Chemotherapie ihre Impfberechtigung prüfen lassen wollen. Ausgenommen von diesem Verfahren sind ausdrücklich diejenigen chronisch Kranken, die in der Coronaimpfverordnung des Bundes bereits anderweitig genannt werden. Im Falle einer Immundefizienz oder HIV-Infektion muss grundsätzlich kein Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt werden. Mehr lesen sie unter mags.nrw. Wenn das Immunsystem aber durch HIV bereits stark geschädigt ist, können Menschen mit HIV jedoch auch im Rahmen der Einzelfallentscheidung geimpft werden. Darauf weist die Deutsche Aidshilfe hin unter aidshilfe.de.

Weitere aktuelle Informationen zu NRW finden Sie unter mags.nrw. Informationen in verschiedenen Sprachen zu aktuellen Beschlüssen, Impfungen, Reisebestimmungen und über die mehrsprachige Hotline zur Hilfe gegen die Gewalt an Frauen finden Sie unter integrationsbeauftragte.de.

Die Deutsche Aidshilfe hat eine Sonderseite zu Corona eingerichtet, auf der viele Fragen zu den Folgen der aktuellen Situation beantwortet werden, zum Beispiel:

  • Sind Menschen mit HIV besonders von Corona betroffen?
  • Welche Bedeutung hat Corona im Zusammenhang mit der Sexualität?
  • Wie kann vermieden werden, dass Substituierte täglich ärztliche Praxen besuchen müssen?

Die Seite wird fortlaufend aktualisiert. Sie finden sie unter aidshilfe.de.

Außerdem hat die Deutsche Aidshilfe in der Reihe "HIV-Beratung aktuell" ein Sonderausgabe "HIV und Corona" erstellt. Sie finden Sie unter hiv-beratung-aktuell.de.

HIV&more hat eine kleine Box zu Corona und Hepatitis zusammengestellt. Sie finden sie unter hivandmore.de.

Wie persönliche Beratung in den Beratungsstellen vor Ort stattfinden kann, hängt unter anderem von den räumlichen Bedingungen, den vorhandenen Schutzmöglichkeiten und im Falle der Gesundheitsämter auch von den derzeit zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen ab. Informieren Sie sich bei Ihrer örtlichen Aidshilfe bzw. bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt.

Für die telefonische Beratung, Onlineberatung und Gespräche stehen verschiedene Angebote zur Verfügung:

Tipps und Tricks zum Sex in Zeiten von Corona
Sex in Zeiten von Corona: Da bleiben viele Fragen offen! Herzenslust hat Tipps und Tricks zum Sex in Zeiten von Corona in seiner Infothek zusammengestellt. Sie finden Sie unter herzenslust.de.

Informationen der Aidshilfe NRW
Die Aidshilfe NRW informiert über aktuelle Entwicklungen für drogengebrauchende Menschen unter saferuse-nrw.de, zum Thema Impfung insbesondere unter saferuse-nrw.de.

Informationen der Suchtkooperation NRW
Die Suchtkooperation NRW hat wichtige Informationen und Stellungnahmen gesammelt unter Suchtkooperation NRW.

Erleichterungen bei der Substitutionstherapie
Mit der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 20. April 2020 wird die Substitutionstherapie während der Coronavirus-Pandemie erleichtert. Substituierende Ärzt*innen haben die Möglichkeit, bei der Behandlung von Opioidabhängigen von den Vorgaben der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung abzuweichen. Sie dürfen jetzt beispielsweise mehr Patient*innen behandeln als bisher und können Substitutionsmittel in einer Menge verschreiben, die für bis zu sieben aufeinanderfolgende Tage benötigt wird. Folgerezepte können Ärzt*innen auch ohne persönlichen Konsultation ausstellen. Sollte eine Einnahme des Medikaments unter Beobachtung von medizinischen, pharmazeutischen oder pflegerischem Personal nicht möglich sein, können Ärzt*innen diese Aufgabe auch anderem Personal übertragen. Um die Versorgung mit Betäubungsmitteln sicherzustellen, dürfen Betäubungsmittelrezepte (BtM-Rezepte) vorübergehend auch außerhalb von Vertretungsfällen – etwa in einer Praxisgemeinschaft – übertragen und von anderen Ärzt*innen verwendet werden.

Informationen des Justizministeriums NRW
Die derzeitige Entwicklung der Corona-Infektionen macht es leider erforderlich, auch im Justizvollzug NRW weitere kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu treffen. Die aktuelle Ausgestaltung finden Sie unter justiz.nrw.de. Zur Erlasslage, zu Tests und Impfungen im Justizvollzug informiert der Bericht des Justizministeriums für die Sitzung des Rechtsausschusses am 12. Mai 2021.

Informationen der Aidshilfe NRW
Die Aidshilfe NRW informiert über aktuelle Entwicklungen für Menschen in Haft unter saferuse-nrw.de, zum Thema Impfung insbesondere unter saferuse-nrw.de.

Gültige Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen
Der Betrieb von Bordellen, Prostitutionsstätten, Swingerclubs und ähnlichen Einrichtungen sowie die Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen außerhalb von Einrichtungen ist in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 (höchstens 35) mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig. Die jeweils gültige Coronaschutzverordnung für die Erbringung sexueller Dienstleistungen innerhalb und außerhalb von Einrichtungen finden Sie unter land.nrw/corona.

Ausschuss für Gleichstellung und Frauen des Landtages NRW am 3. September 2020
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW hat für die Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen des Landtages NRW am 3. September 2020 einen Bericht zur aktuellen Situation der in der Sexarbeit Tätigen erstellt. Den Bericht finden Sie unter landtag.nrw.de.

Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen
Einer bulgarischen Sexarbeiterin, die aufgrund der Corona-Maßnahmen ihrer Selbständigkeit nicht weiter nachgehen durfte, wurden vom Hessischen Landessozialgericht Ansprüche auf Hartz-IV-Leistungen zugesprochen, obwohl die Selbständigkeit nicht ordnungsgemäß versteuert wurde. Laut dem Gericht kann sich die Unionsbürgerin jedoch aufgrund der Aufgabe ihrer Selbständigkeit im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auf ein privilegiertes Aufenthaltsrecht berufen und ist daher berechtigt, Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch zu beziehen. Dass die Antragstellerin bisher keine Steuerklärung abgegeben habe, mache ihre Tätigkeit keineswegs illegal. Sie erhält damit nicht nur die Leistungen vom Jobcenter, sondern verfügt nach vielen Jahren erstmals auch über eine Krankenversicherung. Mehr lesen Sie unter aidshilfe.de.

Rundschreiben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Maßnahmen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit von Sexarbeitenden
Auf Anfrage des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen hat das Bundesministerium Auslegungshinweise zum Übernachtungsverbot in Prostitutionsstätten gegeben: "Es wird darauf hingewiesen, dass in der gegenwärtigen Ausnahmesituation und vor dem Hintergrund der akuten Gefährdung von Sexarbeitenden zur Abwendung einer Notlage eine ausnahmsweise Abweichung von der in § 18 Abs. 2 Nr. 7 ProstSchG vorgesehenen räumlichen Trennung derzeit aufgrund der umfassenden Untersagung von Prostitutionsgewerben rechtlich zulässig ist. Mehr lesen Sie unter berufsverband-sexarbeit.de.

Hygienekonzept des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungenfür erotische Dienstleistungen im Rahmen der Corona-Krise
Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen berichtet, dass er gemeinsam mit verschiedenen Gesundheitsämtern ein Hygienekonzept für erotische Dienstleistungen im Rahmen der Corona-Krise entwickelt hat. Dieses umfasst Regelungen für Arbeiten in Terminwohnungen/eigener Wohnung/Wohnwagen, Haus- und Hotelbesuche (Escort) sowie Hygiene-Regeln für die Arbeit auf Straßenstrichen. Das Hygienekonzept finden Sie unter berufsverband-sexarbeit.de.

Appell der Deutschen Aidshilfe und anderer: Sexarbeiter*innen in der Krise: Gleichbehandlung und Unterstützung sicherstellen
Die Deutsche Aidshilfe und andere Verbände machen anlässlich des internationalen Hurentags 2020 darauf aufmerksam, dass Sexarbeiter*innen aufgrund von Maßnahmen gegen Corona derzeit nicht arbeiten können und in existenzieller Not sind. Gefordert wird eine unbürokratische Soforthilfe und die Unterstützung entsprechender Beratungsstellen. Mehr lesen Sie im Appell (PDF).

Corona als Gelegenheit zur Abschaffung der Prostitution?
Seit dem Beginn der Corona-Pandemie existiert ein öffentlicher Diskurs, ob die Pandemie nicht die Gelegenheit für die Abschaffung der Prostitution sei. Die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit hat einen Faktencheck zu den in der Debatte verwendeten Argumente veröffentlicht. Sie finden ihn hier (PDF).

Positionspapier der Deutschen Aidshilfe "Corona-Krise: Sexarbeit wieder zulassen"
Die Deutsche Aidshilfe fordert, dass Sexarbeiter*innen ihrer Tätigkeit umgehend wieder nachgehen dürfen, in Bordellen, mobil und auf der Straße. Entsprechende Hygienekonzepte lägen vor. Das aktuelle Tätigkeitsverbot bringt Sexarbeiter*innen in Notlagen. Viele sind ohne Einkommen, nicht wenige auch ohne Wohnraum oder Krankenversicherung. Prekäre Lebenssituationen und Abhängigkeitsverhältnisse werden verschärft. Das Positionspapier der Deustchen Aidshilfe finden Sie unter aidshilfe.de.

Broschüre "Sexarbeit und Corona: So schützt du dich und andere" der Deutschen Aidshilfe
Diese Broschüre informiert über Hygiene- und Schutzmaßnahmen, mit denen Sexarbeitende und Kund*innen das Risiko für eine Corona-Infektion reduzieren können. Orientiert an dem Arbeitsalltag von Sexarbeitenden werden einzelne Maßnahmen sowie Utensilien, die zur Umsetzung benötigt werden, vorgestellt. Auch wichtige Adressen, zum Beispiel von Gesundheitsämtern und Fachberatungsstellen sowie Hotlines für Informationen rund um Corona sind in der Broschüre aufgeführt. Die Broschüre ist auch in den Sprachen Englisch, Russisch, Bulgarisch, Rumänisch, Ungarisch, Thailändisch und Spanisch erhältlich - ebenso wie ein dazu passendes Plakat. Beides finden Sie unter aidshilfe.de.

Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC): Richtlinien zur Prävention und Kontrolle des Coronavirus in Geflüchtetenunterkünften in der EU
Das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat Richtlinien zur Prävention und Infektionskontrolle des Coronavirus in Geflüchtetenunterkünften und Haftanstalten in der EU veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich dabei an politische Entscheidungsträger*innen, Mitarbeitende der öffentlichen Gesundheit, Sozialarbeiter*innen in Geflüchtetenunterkünften sowie an Organisationen, die mit Geflüchteten und Migranten*innen arbeiten. Den Leitfaden finden Sie hier (PDF).

Robert Koch-Institut: Empfehlungen zu Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen in Sammelunterkünften für Geflüchtete
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat aktualisierte Empfehlungen für Gesundheitsämter zu Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen in Sammelunterkünften für Geflüchtete veröffentlicht. Die Forscher*innen warnen vor einem besonders hohen Übertragungsrisiko, da hier viele Menschen auf engem Raum zusammenleben und empfehlen daher, dass das zuständige Gesundheitsamt bereits vor dem Auftreten eines Falls vorsorglich Maßnahmen mit dem jeweiligen Betreiber bespricht. Die Empfehlungen finden Sie unter rki.de.

Fragen und Antworten zum Corona-Virus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Fachlich gesichterte Informationen zum Corona-Virus stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Form von Fragen und Antworten zusammen unter infektionsschutz.de.

Broschüren, Plakate, Spiegelaufkleber und Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für Bildungseinrichtungen
Gezielt für Bildungseinrichtungen hält die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kostenfrei Broschüren, Plakate, Spiegelaufkleber und Videos mit Hygienetipps, Verhaltensregeln und -empfehlungen sowie weitere Informationen vor. Differenziert nach Grund- und weiterführenden Schulen gibt es leicht verständliche Informationen zum gründlichen Händewaschen und richtigen Nies- und Hustenverhalten. Die Materialien stehen zum Download und zum Ausdrucken zur Verfügung oder sind über das Bestellsystem der BZgA online abrufbar unter infektionsschutz.de.

Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Die Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bietet laufend aktualisierte Informationen rund um das Coronavirus in verschiedenen Sprachen. Sie finden Sie unter integrationsbeauftragte.de.

Mehrsprachige Informationen über das Coronavirus und Maßnahmen der Landesregierung
Landesbezogene Informationen, zum Beispiel zur Maskenpflicht, zu Entschädigungen (bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen), Aussetzung der Kitagebühren finden Sie unter mkffi.nrw.

Umfangreiche Zusammenstellung von Informationen
Der Paritätische Gesamtverband hat eine Liste von Informationen zusammengestellt, die im Zusammenhang mit Corona für Einrichtungen von Belang sind. Die Themenpalette ist breit, unter anderem Pflichten der Arbeitgebenden, betriebliche Pandemieplanung, Finanzen, Arbeit mit Ehrenamtlichen usw. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. Sie finden das Angebot unter der-paritaetische.de.

Zulässigkeit von virtuellen Mitgliederversammlungen in 2021
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat die Geltung des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bis zum 31.12.2021 per Verordnung verlängert. Das Gesetz gewährt den Vereinen auch ohne entsprechende Satzungsgrundlage, dass neben Präsenz-Versammlungen virtuelle Mitgliederversammlungen stattfinden können. Außerdem wird die Handlungsfähigkeit der Vereine dadurch gewährleistet, dass Mitglieder ihre Rechte durch schriftliche Abstimmung vor der Versammlung oder in Form eines Umlaufverfahrens außerhalb einer Mitgliederversammlung wahrnehmen können. Der Paritätische Gesamtverband hat eine diesbezügliche Arbeitshilfe veröffentlicht. Sie finden Sie hier (PDF) und unter der-paritaetische.de.

Arbeitsschutz gegen das Corona-Virus:
Ab dem 1. Juli 2021 wurde die SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung angepasst. Mehr lesen Sie unter bmas.de und unter der-paritaetische.de. Zusammen mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard und der konkretisierenden Arbeitsschutzregel liegt damit ein umfassendes Vorschriften-und Regelwerk zum betrieblichen Infektionsschutz vor dem SARS-CoV-2-Coronavirus vor. Mehr lesen Sie unter bmas.de.

Hinweise und Vorschläge zur Onlineberatung
Nicht alle wollen oder können ihr Zuhause verlassen. Deshalb muss Beratung nun auch verstärkt online stattfinden. Wichtige Hinweise und Vorschläge zur Onlineberatung hat der Paritätische Gesamtverband zusammenstellt. Sie finden Sie unter der-paritaetische.de.

Webzeugkoffer des Paritätischen Gesamtverbandes
Für viele Situationen sind Online-Werkzeuge leider immer noch die bessere Wahl. Einen Webzeugkoffer mit vielen Tipps finden Sie unter der-paritaetische.de.

Arbeitshilfe des Paritätischen zu Online-Veranstaltungen
Alles konferiert derzeit online. Entsprechend groß ist die Nachfrage, mit welchen Tools und Tricks diese Online-Veranstaltungen effektiver und attraktiver veranstaltet werden könnten. Das Projekt für Digitale Kommunikation #GleichImNetz hat seine Erfahrungen und Ideen dazu nun verschriftlicht. Auf 56 Seiten gibt die neue Handreichung technische und organisatorische Tipps, bietet Vorschläge und Checklisten für verschiedene Veranstaltungsformate und stellt eine ganze Reihe erprobter Online-Tools vor. Sie finden die Arbeitshilfe unter der-paritaetische.de.

Zulässigkeit von Selbsthilfe
Selbsthilfe ist nach Informationen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW nach § 11 der geltenden Coronaschutzverordnung vom 24. Juni 2021 in der ab dem 10. Juni 2021 gültigen Fassung je nach Inzidenzbedingungen unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Mehr lesen Sie im § 11 der Verodrnung.

Träger und Verbände der Kinder- und Jugendhilfe, der Asylhilfe und der Integrationsförderung
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW teilt mit: Die Landesregierung sorgt bei Trägern und Verbänden der Kinder- und Jugendhilfe, der Asylhilfe und der Integrationsförderung für Planungssicherheit. Sämtliche mit dem eigentlichen Zuwendungszweck einer Maßnahme zusammenhängenden Ausgaben werden anerkannt. Ziel der Landesregierung ist es, die soziale Infrastruktur, die maßgeblich von der freien Wohlfahrtspflege, der Familien-, Kinder- und Jugendhilfe, der Integrationsförderung sowie der Asylhilfe getragen wird, aufrechtzuerhalten. Ausfall- und Stornokosten werden bei laufenden bzw. anstehenden Fördermaßnahmen vom Land getragen. Die Träger müssen dabei ihrer Pflicht nachkommen, den Schaden weitgehend abzuwenden oder zu mindern (Schadensminderungspflicht). Mehr lesen Sie unter mkffi.nrw.

Arbeitshilfe: Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie 2020
Die Arbeitshilfe des Paritätischen Gesamtverbands möchte ermutigen, aus der aktuellen Situation heraus neue Wege zu gehen, Zugänge zu Informationen für Geflüchtete aufrecht zu erhalten bzw. zu erleichtern sowie alternative Kommunikationsstrukturen und digitale Formate auszuprobieren, um die bisherige Unterstützungsarbeit sowie neue Projektideen weiterhin umsetzen zu können. In diesem Sinne hofft der Paritätische, Anregungen für Berater*innen, Unterstützer*innen und weitere mit Geflüchteten Engagierten geben zu können. Die Arbeitshilfe beinhaltet Praxistipps für die Beratungs- und Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten und geht u.a. auf folgende Fragen ein: Wo finde ich aktuelle und zuverlässige Informationen und Beratungsangebote? Wie können Geflüchtete derzeit mit Unterstützungsangeboten erreicht werden? Welche digitalen Formate sind für welche Arten von Angeboten zu empfehlen? Sie ist kostenfrei als Download verfügbarunter der-paritaetische.de.

Online-Plattform für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona
Gerade jetzt, in diesen "Corona"-Zeiten, benötigen Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe Austausch und Unterstützung, um rasch neue Ansätze erproben zu können und Erfahrungen miteinander zu teilen. Mit der neuen Kommunikations- und Transferplattform soll dazu ein Beitrag geleistet werden. Die Plattform enthält aktuelle Hinweise und Empfehlungen sowie fachlich systematisierte Beispiele "guter Praxis", wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe unter den Bedingungen der Pandemie und für die Zeit bis zu einer wiederkehrenden Routine gesichert und weiterentwickelt werden kann. Die Themen und Felder der Kinder- und Jugendhilfe werden schrittweise ausgeweitet und kontinuierlich mit Inhalten gefüllt. Mehr lesen Sie unter forum-transfer.de.

Sonderprogramm "Heimat 2020"

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat ein Sonderprogramm "Heimat 2020" zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden während der Corona-Lage aufgelegt. Gemeinnützige Vereine oder Organisationen können zur Überwindung eines durch die Corona-Pandemie verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses beim Land Nordrhein-Westfalen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen. Die Unterstützung richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf. Der Zuschuss soll der Überwindung eines durch die Corona-Pandemie für im Zeitraum vom 1. November 2020 bis 30. Juni 2021 verursachten Liquiditätsengpasses von Vereinen bzw. vergleichbaren Organisationen dienen. Eine Antragstellung ist bis zum 31. Juli 2021 ausschließlich online möglich. Der Liquiditätsengpass muss dabei aufgrund des Wegfalls von Einnahmen und/oder nicht zu verhindernden Ausgaben entstanden sein und darf nicht bereits vor dem 1. März 2020 bestanden haben. Die Sonderförderung wird u.a. nicht realisierte Einnahmen oder Gewinne aus geplanten üblicherweise stattfindenden Veranstaltungen nicht gewährt. Eine FAQ-Liste zum Sonderprogramm, die dazugehörige Richtlinie, das Antragsmuster sowie den Link zum Online-Antrag finden Sie unter mhkbg.nrw.


Schutzschirm für Leistungsträger des Sozialgesetzbuches

Das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) berechtigt und verpflichtet die Leistungsträger des Sozialgesetzbuches (Arbeitsverwaltung, Rentenversicherung, Träger der Eingliederungshilfe, Sozialhilfe und Jugendhilfe etc) sowie das BAMF die soziale Infrastruktur zu sichern, für deren Finanzierung sie jeweils zuständig sind. Gesichert werden diejenigen Einrichtungen, die auf Basis einer Leistungsvereinbarung, eines Auftrags oder einer Zuwendung tätig sind, aber wegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise nicht oder nicht in vollem Umfang weiter tätig sein können.

Das gilt zum Beispiel für Kitas, die nicht mehr besucht werden dürfen oder für Werkstätten, die ebenfalls schließen mussten. Mangels Belegung entfällt der originäre Vergütungsanspruch für die Leistungserbringung. Der Finanzierungsausfall soll durch das SodEG aufgefangen werden - und zwar durch den Träger, der für die originäre Finanzierung zuständig ist. Dies folgt dem Gedanken, dass die nötigen Mittel eingeplant waren und vorhanden sind, jetzt aber nicht immer auch zweckentsprechend eingesetzt werden können. Die Mittel werden quasi umgewidmet zu Mitteln zur Aufrechterhaltung der sozialen Infrastruktur.

Voraussetzung für die Finanzierung ist, dass der freie Träger bereit ist, seine Ressourcen zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung zu stellen.

Der Zuschuss zur Sicherstellung der sozialen Infrastruktur ist auf 75 Prozent der bisherigen durchschnittlichen Einnahmen von dem jeweiligen Leistungsträger begrenzt. Dahinter steckt die Vorstellung, dass Kosten durch Kurzarbeit oder durch andere Einsparungen gesenkt werden können oder dass einzelne Bereiche auch vollständig normal weiter betrieben und finanziert werden können. Die Länder können den Höchstsatz anheben.

Die Zuschüsse müssen beim Leistungsträger beantragt werden. Sie werden durch Bescheid oder Vertrag bewilligt. Der Unterstützungszeitraum wurde bis 31. Dezember 2021 verlängert.


Kurzarbeitergeld

Unternehmen bekommen in dieser besonderen Situation Unterstützung, damit sie Entlassungen vermeiden und sie zusammen mit ihren Beschäftigten nach der Krise unmittelbar wieder durchstarten können. So sichern wir gemeinsam Arbeitsplätze. Mehr lesen Sie unter bmas.de.


Zinsgünstige Kredite der NRW.BANK zur Stärkung der sozialen Infrastruktur Nordrhein-Westfalens

Das Programm "NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen" bietet von der Körperschaftssteuer befreiten Einrichtungen zinsgünstige Förderdarlehen mit einem maximalen Zinssatz von 1,5 Prozent pro Jahr an. Es richtet sich an Stiftungen, Vereine und Verbände sowie sonstige gemeinnützige Organisationen unabhängig von der Rechtsform, der Größe oder des Trägers. So können hier beispielsweise neben stationären Altenhilfe- und -pflegeeinrichtungen auch Organisationen im Gesundheitswesen oder Frauenbereich beziehungsweise Mehrgenerationenhäuser und Kindergärten gefördert werden. Im Fokus stehen auch integrative Hotels und Restaurants sowie Inklusionswerkstätten.

Die Darlehensvergabe erfolgt im Hausbankenverfahren. Die Hausbanken erhalten eine Haftungsfreistellung von 100 Prozent. 80 Prozent davon leistet die KfW-Bankengruppe durch eine Bundesgarantie, die restlichen 20 Prozent die NRW.BANK. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 800.000 Euro, die Laufzeiten liegen bei bis zu zehn Jahren. Das Programm kann ab sofort abgerufen werden. Das Programm ist befristet bis zum 30.06.2021. Die Übersicht über das Kreditprogramm finden Sie unter nrwbank.de.

Corona verändert die Welt. Viele Menschen sind verunsichert oder fühlen sich isoliert. Manche Angebote sind derzeit offline noch nicht möglich. Das fordert die Kreativität heraus. Hier finden Sie einige Anregungen aus Einrichtungen in NRW.

Zehn Herzenslust-Projekte gestalten zusammen das landesweite Community Phone für Schwule, Bisexuelle und Männer, die Sex mit Männern haben
Sexuelle Bedürfnisse sind in Zeiten des Abstandsgebotes eine echte Herausforderung! Das Community Phone bietet Schwulen, Bisexuellen und anderen Männern, die Sex mit Männern haben, anonyme Gespräche über Sex in Zeiten von Corona. Natürlich werden auch weitere Fragen zu Safer Sex 3.0, sexuell übertragbaren Infektionen, zum HIV-Test und weiteren Untersuchungsmöglichkeiten beantwortet. Die jeweiligen Standorte und ihre Sprechzeiten finden Sie unter herzenslust.de.

Youthwork in Corona-Zeiten
Die profamilia Gütersloh hat für all die Schüler*innen, die sie derzeit nicht besuchen können, ein akttraktives Online-Angebot zusammengestellt, das viele Fragen zu Liebe, Freundschaft und Sexualität, die Jugendliche umtreiben, beantwortet. Schauen Sie ´mal rein unter youtube.com.
Thorsten Driller, Aidshilfe Paderborn, hat auf der Homepage seiner Einrichtung Spiele, Rätsel, Videos und vieles andere zu den Themen Sexualität, HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen zusammengestellt. Sie finden die Materialien unter paderborn.aidshilfe.de.

Tipps und Tricks zum Sex in Zeiten von Corona
Sex in Zeiten von Corona: Da bleiben viele Fragen offen! Herzenslust hat Tipps und Tricks zum Sex in Zeiten von Corona in seiner Infothek zusammengestellt. Sie finden Sie unter herzenslust.de.

Landesportal zum Corona-Virus

Mit der Seite land.nrw/corona bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürger*innen an, die sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus informieren wollen.

Hier werden alle Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung erläutert, die der Eindämmung des Corona-Virus dienen. Erlasse, Dokumente und Informationen aus allen Ressorts werden ebenfalls gebündelt zur Verfügung gestellt.

Ziel der Plattform ist es, eine verlässliche Informationsquelle mit möglichst allen relevanten Informationen anzubieten. Die Plattform wird ebenfalls fortlaufend aktualisiert. Zentrale Informationen werden dabei auch in anderen Sprachen angeboten.

Mehr lesen Sie unter land.nrw/corona.

 

Sonderseite des Gesundheitsministeriums zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen

Neben Informationen zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen (auch leichte Spräche und Gebärden-Sprache) finden Sie auf der Sonderseite auch

  • Hygiene- und Verhaltensempfehlungen
  • Informationen zur Unterstützung Pflegebedürftiger
  • Informationssammlung für Menschen mit Behinderung
  • Informationen für Beschäftigte, Betriebsräte und Unternehmen
  • Hinweise für Zuwendungsempfangende zur ESF-Programmumsetzung
  • Arbeitsschutz: Informationen, Regelungen und Serviceangebote
  • Zuständigkeiten und Aufgaben in Nordrhein-Westfalen

Die Sonderseite finden Sie unter mags.nrw/coronavirus.

Auf der Internetseite der Bundesregierung gibt es eine neue Themenseite zum Coronavirus, auf der die Informationen aller Ressorts der Bundesregierung gebündelt werden. Themen sind unter anderem: Derzeit gültige Regeln und Einschränkungen, Informationen zum Virus, Hilfsangebote für Familien, Informationen für Unternehmen und Selbstständige. Mehr lesen Sie unter bundesregierung.de.