Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW

Aktuelle Corona-Verordnung und Selbsthilfe

Foto: Christine ten Winkel, photocase.de5. Juni 2021 - Nach Informationen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sind nach § 11 der geltenden Coronaschutzverordnung vom 26. Mai 2021 in der ab dem 5. Juni 2021 gültigen Fassung Angebote der Selbsthilfe im Rahmen folgender Vorschriften möglich:

  • In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 3 (bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 und unter 100) sind Angebote der Selbsthilfe in geschlossenen Räumen nur mit einem Negativtestnachweis oder einem gemeinsamen beaufsichtigten Selbsttest zulässig. Die Vorschriften der Rückverfolgbarkeit und des Mindestabstands (1,5 m) sind einzuhalten.
  • In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 2 (bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 und unter 50) ist eine Unterschreitung des Mindestabstands zwischen den Sitzplätzen zulässig, wenn die teilnehmenden Personen an festen Sitzplätzen sitzen.
  • In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 (bei einer 7-Tage-Inzidenz unter oder nicht höher als 35) ist zusätzlich zulässig, die Maske am Sitzplatz bei ausreichender Belüftung oder Luftfilterung abzulegen.
  • Wenn auch für das gesamte Bundesland Inzidenzstufe 1 (bei einer 7-Tage-Inzidenz unter oder nicht höher als 35) gilt, können Selbsthilfeangebote in geschlossenen Räumen ohne Negativtestnachweis stattfinden.

In jedem Fall sind dabei die Maßgaben zum Hygiene- und Infektionsschutz, zur Maskennutzung und zur Kontaktnachverfolgung entsprechend zu beachten (§§ 3 bis 8 der Coronaschutzverordnung).


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