Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW

Arbeitsgemeinschaft informiert zu Januar-Beschlüssen

Foto: pendergast, photocase.de17. Juni 2019 - Die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW informiert zu den Beschlüssen auf der Sitzung vom 22. Januar 2019.


MiSSA-Studie und Netzwerk MiSSA NRW

Auf der Sitzung wurden zentrale Ergebnisse der KABP-Studie mit HIV- und STI-Testangebot bei und mit in Deutschland lebenden Migrant*innen aus Subsahara-Afrika (MiSSA-Studie) vorgestellt. Die Geschäftsstelle wurde beauftragt, einen Text zu erstellen, der die wesentlichen Empfehlungen der MiSSA-Studie zusammenfasst (inzwischen fertiggestellt/Die Redaktion). Ziel ist die Bekräftigung der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes durch die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW. Die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW steht, wie bei der DRUCK-Studie, gerne vor Ort für Vorträge zu den Ergebnissen der MiSSA-Studie zur Verfügung.

Außerdem stellte Pierre Kembo Mayamba das Netzwerk MiSSA NRW vor. Das Netzwerk ist ein landesweites Präventions- und Vernetzungsprojekt von und mit Migrant*innen aus Subsahara-Afrika. MiSSA NRW bietet Präventionsveranstaltungen zu HIV/AIDS und STI in den Communities an, bildet Peers aus, berät lokale Projekte und Beratungsstellen zur interkulturellen Öffnung und vernetzt die Aktivitäten landesweit. Die Aidshilfe Düsseldorf und die Aidshilfe Essen koordinieren die Arbeit zum Ausbau und zur Verstetigung dieses landesweiten Netzwerkes seit 2015. Die Kontaktdaten finden Sie unter nrw.aidshilfe.de.


Leitfaden Partizipation

Die Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW hat einen Leitfaden zur Partizipation entwickelt, der mögliche Formen der Beteiligung vorstellt, Entscheidungshilfen gibt und Beispiele und Statements präsentiert. Die Arbeitsgemeinschaft hat der Endfassung zugestimmt. Sobald das Layout erfolgt ist, soll der Leitfaden veröffentlicht werden.


Gemeinsame Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW und des Beirates zur Landesstelle Sucht zum Thema "Harm Reduction"

Auf dem Hintergrund der Präsentation der Studie "harm reduction 24-7" von Daniel Deimel et al. (Köln, 2018) hat die Arbeitsgemeinschaft auf der Sitzung am 11. September 2018 die Entwicklung einer gemeinsamen Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW und des Beirates zur Landesstelle Sucht zum Thema "Harm Reduction" unterstützt. Der Beirat der Landesstelle Sucht hat dem Vorschlag am 20. November 2018 ebenfalls zugestimmt. Die Arbeitsgemeinschaft hat entsprechende Personen zur Besetzung der Arbeitsgruppe vorgeschlagen.


Mehr dazu lesen Sie in den Informationen zur Sitzung (PDF).

Mehr zu weiteren Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft finden Sie hier.

 

Wussten Sie schon: n = n: nicht messbar = nicht übertragbar?

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