Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW

Deutsche AIDS-Stiftung steigert Hilfszahlungen

Foto: Frommann6. September 2018 - Die Deutsche AIDS-Stiftung hat 2017 mehr Geld für ihre Hilfsleistungen bereitgestellt. Insgesamt leistete die Stiftung finanzielle Hilfen im In- und Ausland im Umfang von über 1,7 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von mehr als 8,6 Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2017 hervorgeht.

2.055 direkte Hilfsanfragen bearbeitete die Stiftung im Jahr 2017. Davon profitierten in Deutschland 2.285 mit Namen bekannte Antragstellende. Zu den namentlich bekannten Antragstellenden kommen tausende HIV-positiver Menschen, die geförderte Hilfsprojekte in Deutschland, Kenia, Mosambik und Südafrika aufsuchten.


Einzelhilfe und Projektförderung

Für Einzelhilfen stellte die AIDS-Stiftung knapp 450.000 Euro zur Verfügung. Davon entfielen gut drei Viertel auf die vier Bereiche Wohnung, Familienhilfen, medizinische Versorgung sowie Geflüchtete.

Insgesamt 97 Projekte von lokalen AIDS-Hilfen und -Beratungsstellen förderte die Stiftung mit über 345.000 Euro in Deutschland. Diese Unterstützung ermöglicht den Projektträgern, die Angebote zu Beratung, Versorgung und gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit HIV und AIDS aufrechtzuerhalten bzw. auszubauen. Darüber hinaus unterstützte die Stiftung Projekte in Kenia, Mosambik und Südafrika.

Den Jahresbericht 2017 der Deutschen AIDS-Stiftung finden Sie unter aids-stiftung.de.


Dr. Kristel Degener neue Vorstandsvorsitzende

Seit dem 1. August 2018 ist Dr. Kristel Degener die geschäftsführende Vorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. Kristel Degener wurde 1974 in Pärnu/Estland geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Nach dem zweiten Staatsexamen promovierte sie an der Universität Tartu/Estland.

Nach ihrem Studium war sie zunächst als Rechtsanwältin tätig, im Jahre 2006 wechselte sie zu der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2012 wurde sie dort Geschäftsführerin und leitete zuletzt die Abteilung "EU und Internationale Sozialpolitik" sowie das Verbindungsbüro in Brüssel.

Prof. Dr. Elisabeth Pott, bisherige ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Stiftung, legte wegen einer neuen Tätigkeit als Unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses ihr Amt zum 1. Juli 2018 nieder. Der bisherige Geschäftsführende Vorstand Dr. Ulrich Heide trat zum 31. Juli 2018 in den Ruhestand.

 

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