Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW

BAMF-Ausschreibung für Integrationsprojekte 2019

Foto: rosabrille, photocase.de30. April 2018 - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwandernden.


Schwerpunkte 2019: Werte, Vorurteile, Koordination in der Integrationsarbeit, Identitätsbildung und Teilhabe

Die vom BAMF geförderten Projekte setzen im Wohnumfeld an, d.h. dort, wo alltägliche Kontaktmöglichkeiten zwischen Zugewanderten und Aufnahmegesellschaft bestehen. Im Fokus der Projekte stehen dabei sowohl die Integration der Zugewanderten als auch die interkulturelle Öffnung der Aufnahmegesellschaft. Mit der Förderung werden insbesondere folgende übergeordnete Ziele verfolgt:

  • Stärkung der Kompetenzen von Zugewanderten
  • Gleichberechtigte Teilhabe Zugewanderter am gesellschaftlichen und politischen Leben, insbesondere durch verstärkte Einbeziehung von Migrantenorganisationen in die Integrationsarbeit vor Ort
  • Verbesserung der wechselseitigen Akzeptanz von Zuwanderer- und Aufnahmebevölkerung
  • Kriminalitäts-und Gewaltprävention

Um die dargestellten übergeordneten Ziele zu erreichen, werden 2019 Projekte zu den folgenden Themenschwerpunkten gefördert: Werte, Vorurteile, Koordination in der Integrationsarbeit, Identitätsbildung und Teilhabe.


Antragsfrist: 15. Juni 2018

Die Antragstellung läuft über einen zweistufigen Prozess. Im ersten Schritt ist ein formloser Antrag bis einschließlich 15. Juni 2018 einzureichen. Die positiv ausgewählten Projekte werden in einem zweiten Schritt aufgefordert, eine finale Antragseinreichung vorzunehmen. Nach finaler Antragsprüfung werden die Antragstellenden über die Förderentscheidung informiert und können voraussichtlich im 1. Quartal 2019 starten.


Zuwendungsempfänger: Freie Träger und Kommunen

Gemäß den Förderrichtlinien sind Verbände, Vertriebeneneinrichtungen, Kirchen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Migrantenorganisationen, Kommunen und Einrichtungen, die in der Arbeit mit Zuwandendernden auf überregionaler, regionaler oder lokaler Ebene tätig sind, zur Antragstellung berechtigt. Träger, die Mitglieder der AWO, Diakonie, des DPWV oder des IB sind, werden im Rahmen des Zentralstellenverfahrens betreut. Antragstellende müssen ihren Antrag dann im Sammelverfahren nach Maßgabe des jeweiligen Zentralstellenverbands über den Bundesverband stellen. Alle übrigen Träger werden vom Bundesamt betreut und stellen ihren Antrag direkt.

Die Ausschreibungsunterlagen im Detail und weitere wichtige Informationen zum Verfahren finden Sie unter bamf.de.

 

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