Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW

Kriterien für Good Practice

Was wir hier als Good Practice verstehen, orientiert sich am Konzept zur Weiterentwicklung der HIV/AIDS-Prävention in Nordrhein-Westfalen.

Die darin enthaltenenen grundsätzlichen Empfehlungen befürworten die Ausrichtung der Prävention an folgenden Grundsätzen:

  1. Gemeinsame Umsetzung der Prävention im Zusammenspiel aller Akteurinnen und Akteure auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene im Öffentlichen Gesundheitsdienst und in der freien Trägerschaft
  2. Einschluss von Informationen und Beratung zu sexuell übertragbarer Infektionen, insbesondere Syphilis, in Präventionsangebote zu HIV
  3. Zielgruppenspezifische, niedrigschwellige und aufsuchende Ausrichtung der Angebote
  4. Attraktivitätserhöhung von Präventionsmaßnahmen durch Kombination mehrerer Angebote und Kompetenzen verschiedener Akteurinnen und Akteure
  5. Intensivierung zielgruppennaher Testangebote mit qualifizierten Standards
  6. Kritische Begleitung der Präexpositionsprophylaxe und Entwicklung entsprechender Beratungsangebote
  7. Ausbau projektbezogener Engagementmöglichkeiten für Freiwillige und Intensivierung der Qualifizierung und Zertifizierung
  8. Nutzung neuer Medien sowie bessere Verknüpfung neuer und alter Medien
  9. Austausch, Koordination und Qualifizierung der Akteurinnen und Akteure auf regionaler, überregionaler, landesweiter und bundesweiter Ebene als zentrale Elemente der Qualitätsentwicklung
  10. Nutzung standardisierter allgemeiner und HIV-spezifischer Methoden zur Qualitätsentwicklung