Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW

Bericht zur HIV/AIDS-Prävention 2016 veröffentlicht

Foto: zettberlin, photocase.de4. Dezember 2017 - Der Bericht fasst alle Aktivitäten der beteiligten Akteur*innen im Öffentlichen Gesundheitsdienst und der Freien Trägerschaft zur HIV/AIDS-Prävention in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 zusammen. In diesem Jahr können wir erstmals einen Überblick über die Entwicklungen der Jahre 2014 bis 2016 geben.

160.000 Beratungen, 540.000 Kontakte in der Prävention, 11.000 Kontakte in der Selbsthilfeförderung
Im Jahr 2016 haben sich 72 Kommunen und Freie Träger an der Datenerhebung beteiligt. Die über 160.000 dokumentierten Beratungen zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) machen den nach wie vor hohen Bedarf an Information deutlich. Mit knapp 7.900 Projekten und Veranstaltungen mit über 540.000 personalkommunikativen Kontakten vermittelten die Akteur*innen vor Ort Wissen, Kompetenzen und Haltungen zu den Themenfeldern Sexualität, HIV und STI. Mit 1.410 Maßnahmen förderten die Freien Träger und Kommunen die Selbsthilfe und unterstützten auf diese Weise die Verbesserung der Lebensqualität und die Selbstvertretung von Menschen mit HIV. Erreicht wurden damit 11.000 Personenkontakte.

Wissen und Kompetenzen an Fachkräfte weitergeben ist ein wichtiger Baustein der HIV/AIDS-Prävention
Ein besonderes Augenmerk haben wir in diesem Bericht auf die Weitergabe von Wissen und Kompetenzen an Fachkräfte gelegt: Die Zahl der dokumentierten Fachberatungen und Fortbildungen für Multiplikator*innen und Menschen in der Arbeitswelt nahm weiter zu (2014: 9.942 | 2015: 10.912 | 2016: 11.139) und verdeutlicht somit die steigende Nachfrage. Die Palette der beschriebenen Berufs- und Gesellschaftsgruppen ist breit: Lehrkräfte verschiedener Schultypen und in der Berufsausbildung, Ärzt*innen, Hebammen, Gesundheitslots*innen sowie Mitarbeiter*innen der Kranken- und Altenpflege, Personal von Sexarbeitsbetrieben und Saunen, Mitarbeiter*innen der Drogenhilfe, Jugendhilfe und von Behinderteneinrichtungen, Erzieher*innen und Eltern sowie nicht zuletzt Mitarbeiter*innen aus dem Strafvollzug, der Polizei und von Gerichten. 2016 wurden darüber hinaus vermehrt Fachveranstaltungen für Mitarbeiter*innen aus Unterkünften für Geflüchtete und der Flüchtlingshilfe durchgeführt.

Den Bericht finden Sie hier.

 

<<< zurück zur Liste "Aktuelles"